DESTINATION

GESCHICHTE &
TOPONOMIE DES GEBIETES

Cala Bona ist ein kleiner Ferienort der Gemeinde Son Servera, zwischen Cala Millor und Punta Roja, der besonders für seinen kleinen Fischerhafen bekannt ist.

Ursprünglich war Cala Bona ein kleiner Naturhafen, der nach und nach durch den Bau verschiedener Baracken und Trockendocks erweitert wurde. Anfangs beschränkte sich die Aktivität des Hafens auf den Fischfang; mit der Eröffnung des ersten Gasthauses Cap Cupe und einzelnen Ferienhäusern, wurde auch der Tourismus zu größerer Bedeutung für den Ort.

In den 60er Jahren erlebte Cala Bona einen regelrechten Tourismusboom; heute sind die Ortschaften durch die zahlreichen Hotel- und Gastronomiebetriebe miteinander verbunden.

Warum Som Llevant?

Llevant ist eine mallorquinische Gemeinde im Osten der Insel Mallorca. Sie setzt sich aus den Gemeinden Artà, Capdepera, Manacor, Sant Llorenç des Cardassar und Son Servera zusammen, in der sich das Hotel SOM Llevant befindet.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Turm von Port Nou

Der ehemalige Wehrturm wurde bereits zum ersten Mal im Jahr 1769 erwähnt; zu dieser Zeit war er unter dem Namen Torre Nova de Son Servera bekannt. Historikern zufolge wurde der Turm um das Jahr 1751 erbaut.

Der Turm besteht aus zwei Etagen; der ursprüngliche Eingang befand sich in der oberen Etage, die mit einer Wendeltreppe erreicht werden konnte.

Hafen von Cala Bona

Der Puerto de Cala Bona ist ein kleiner Fischerhafen, der auch heute noch den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Ein einladender Ort mit schöner Aussicht und zahlreichen Bars, Restaurants und Geschäften.

Kirche Sant Joan Baptista

Rechteckiges Kirchenschiff mit 5 seitlichen Kapellen. Die aktuelle Sakristei der Kirche ist ein ehemaliger Wehrturm und das einzige Fragment, das von der alten Possessió Son Frai Garí erhalten geblieben ist. 1622 wird bereits zum ersten Mal eine kleine Kapelle, die sich die Mauern der Possessió zunutze gemacht hat, erwähnt. Die ursprüngliche Kirche wurde im Jahr 1699 erbaut, musste allerdings im Laufe der Zeit einige Male ausgebaut werden. Ihre Struktur ähnelte der Kirche, die wir aktuell kennen. Der Glockenturm wurde erst einige Zeit später, im 19. Jahrhundert, angebaut; bis dahin wurde der Wehrturm als Glockenturm genutzt.

Neue Kirche

Die Neue Kirche ist aktuell eines der charakteristischten Mermale der Gemeinde. Bei der Kirche handelt es sich um ein unvervollständigtes Projekt von Joan Rubió Bellver, Schüler von Gaudí, im neugotischen Stil. Vor allem die Fensterrosen und großen Kirchenfenster stechen ins Auge.

1906 wurde das Grundstück, auf dem die heutige Kirche steht, von Bischof Campins gesegnet. Kurze Zeit später begann man mit den Bauarbeiten, die jedoch einige Male unterbrochen werden mussten und erst im Jahr 1929 weitergeführt werden konnten. Die fehlenden finanziellen Mittel führten dazu, dass das Projekt abgebrochen wurde. Zum Zeitpunkt des Abbruchs standen lediglich die Seitenwände und ein Teil des Kirchenschiffs.

Burg von Punta de n’Amer (Sant Llorenç des Cardassar)

Die Festung im Küstengebiet, die unter dem Namen Castillo oder Torre de n‘Amer (Burg von n’Amer) bekannt ist, liegt im Zentrum von n’Amer, eine Halbinsel an der Ostküste Mallorcas. Der höchste Punkt liegt etwa 40 Meter über dem Meeresspiegel. 1985 wurde sie erst vom Inselparlament zum Naturschutzgebiet und 1991 von der Regierung der Balearen zum „Naturschutzgebiet von besonderem Wert“ erklärt. Die Halbinsel ist bei Besuchern besonders wegen ihrer Flora und Fauna beliebt und gilt als Oase zwischen den dicht besiedelten Nachbarsorten.

Im Februar 1585 begründete Vizekönig Lluis Vich im Rahmen einer Generalinspektion bereits die Notwendigkeit der Errichtung eines Verteidigungsturmes auf Punta de n’Amer, die vor den ständigen Angriffen und Überfällen von Seeräubern schützen sollte. Aus Kostengründen konnte dieser allerdings erst im 17. Jahrhundert errichtet werden.

Mit der Abnahme der Gefahr von Angriffen Mitte des 19. Jahrhunderts ging der Turm im Jahr 1857 in Staatsbesitz über. Einige Jahre später wurde sein Wert auf rund 5000 Peseten geschätzt, zur öffentlichen Versteigerung freigegeben und von Pere Orlandis i Despuig ersteigert. 1915 wurde der Turm vom Inhaber Sa Comas erworben.

Aus typologischer Sicht ist der Turm einzigartig in seiner Art und seinem Design; der Grundriss ist quadratisch, während die Mauern eine Mischung aus einem Würfel und einer Pyramide bilden. Der Turm ist solide und vermittelt ein kriegerisches Bild. Darüber hinaus ist er von einem mehr als 2 Meter tiefen Graben, der in den Fels gehauen wurde, umgeben. Der Zugang zum Turm erfolgt über eine in die Fassade eingebettete Zugbrücke, die das Eingangsportal abdeckt.

Aktuell befindet sich im Erdgeschoss eine vielfältige Waffensammlung aus dem 18. und 19. Jahrhundert; das obere Stockwerk bewahrt noch immer ein Kanonenrohr aus dem 18. Jahrhundert.

5 DINGE, DIE IN CALA BONA UND UMGEBUNG EIN ABSOLUTES MUSS SIND

  • Den Markt Son Servera (Freitag) besuchen und gleichzeitig die Altstadt erkunden.
  • Einen Spaziergang entlang des Hafens von Cala Bona machen und in einem der zahlreichen Restaurants zu Mittag oder Abend essen.
  • Einige der schönsten Buchten der Insel in der Landschaftszone Llevant besuchen.
  • Wandern gehen, tauchen oder Golf spielen …
  • Dem Castillo de la Punta de n’Amer einen Besuch abstatten.