DESTINATION

GESCHICHTE UND
ORTSNAMENKUNDE DER REGION

Portopetro war das Küstengebiet der Possessió Sa Punta und in verschiedene Grundstücke unterteilt; im Laufe der Zeit befand sich der Hafenort im Besitz der Familien Aries, Llaneres, Danús und Rigo de Santanyí. Auch der Klerus der Kirche San Nicolau de Palma war einstiger Besitzer Portopetros.

Auf einem Stadtplan aus dem 19. Jahrhundert kann man einige Baracken mit Trockendock in der Region und einige andere Gebäude wie das Haus von Cas Rector, das Zollgebäude und das Haus der Familie Martines erkennen.

Anfang des 20. Jahrhunderts verkauften die Eigentümer von Sa Punta Mitjana einige der Grundstücke an die Bewohner von Cas Concos und S’Alqueria Blanca und bildeten so den ersten küstennahen Bevölkerungskern.

In den 50er Jahren wurde ein weiteres Gebiet urbanisiert und mit dem Bau der aktuellen Kirchen begonnen, die der Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel) gewidmet wurde.

Warum Som Suret Hotel?

Das Angeln mit Bissanzeiger (oder Boje) ist eine der traditionellsten Fischfangmethoden Mallorcas. Dabei wird zwischen der Angelrute und dem Köder eine Art Boje (der Bissanzeiger) angebracht, die dem Angler dabei hilft, zu erkennen, wann der Fisch anbeißt.

Mit dem Namen des Hotels, SOM Suret Cool Hostel, soll einem der letzten und traditionellsten Fischerenklaven Mallorcas Tribut gezollt und an eine der traditionellsten Fischfangtechniken erinnert werden, die seit langer Zeit auf der Insel und im gesamten Mittelmeerraum verwendet werden.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Parque natural de Mondragó

Der Naturpark von Mondragó bildet ein Mosaik verschiedener Vegetationen, die ihm eine große landschaftliche Vielfalt verleihen: Kiefernund Steineichenwälder, wilde Ölbäume, savannenartige Màquia, die küstennahen Bereiche in denen sich Brackwasserseen wie der Estany de s’Amarador und der Estany de ses Fonts de n’Alís halten, sowie das felsige.

Küstengebiet mit seinen Sandstränden. Darüber hinaus zeichnet sich der Park durch sein hohes ethnologisches Interesse aus: die Steinhütten, die Curucull-Hütten, die Trockenmauern, die Trockendocks, die Wehrtürme usw.
Mondragó wurde 1992 aufgrund seines natürlichen, landschaftlichen und ethnologischen Stellenwerts von der Regierung der Balearischen
Inseln zum Naturschutzgebiet erklärt.

Can Lis

Can Lis ist das Haus von Jorn Utzon (1918 bis 2008), das er für sich und seine Frau als Rückzugsort in Portopetro errichtete. Das Haus besteht aus einer Reihe von kleinen, würfelförmigen Gebäuden, die über den Außenbereich miteinander verbunden sind. Can Lis soll das Habitat der ersten Ansiedler der Insel nachstellen, die unter freiem Himmel lebten.

Utzon kombiniert hier die klassische griechische Architektur mit lokalen mallorquinischen Konstruktionsmerkmalen. Jeder Pavillon ist eine Art Würfel mit Wänden, Pfeilern und Oberschwellen, bei deren Bau eine geringe Auswahl an traditionellen Materialien verwendet wurde.

Die Art und Weise, auf die jedes der einzelnen Elemente verarbeitet wurde, ist deutlich zu erkennen. Der isolierende Kalkstein Marés, einfach in der Verarbeitung, wurde als Grundmaterial für den Bau des Hauses verwendet.

Portopetro tower

Turm bzw. Festung, die zwischen 1627 und 1628 auf dem Grundriss eines älteren Turms errichtet wurde; dieser wurde vermutlich von den Muslimen im 13. Jahrhundert erbaut und lag bereits im 16. Jahrhundert in Trümmern. Der Turm wurde 1995 von der Stadtverwaltung von Santanyí restauriert.

s’Amarador beach

Der Strand eignet sich ideal für Wanderliebhaber, da zum Erreichen des Abschnitts ein rund 400 Meter langer Fußmarsch zurückgelegt werden
muss. Er befindet sich mitten im Herzen des Naturparks Mondragó, der seine Besucher mit facettenreichen Ausflügen durch Feuchtgebiete,
Schluchten und wilde Klippen erwartet.

Am Strand selbst können Strandliegen gemietet werden. Darüber hinaus verfügt er über ein kleines Strandcafé, WCs sowie einen Beachvolleyballplatz.

Santanyí

Die Gemeinde Santanyí war seit prähistorischen Zeiten immer wieder besetzt; diese Tatsache wird durch die Existenz von mehr als 170 archäologischen
Fundstätten belegt, von denen einige noch aus der vortalayotischen Zeit stammen. In der islamischen Epoche wurden einige Moscheen, wie die in Alqueria Blanca und „Sarazenenhäuser“ in Santanyí dokumentiert. Die Pfarrkirche von Santanyí wird zum ersten Mal 1242, nach der Eroberung von König Jaume I., erwähnt.

Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde Santanyí mit seinen Küstenabschnitten immer wieder zum Schauplatz von Piratenüberfällen.
Die Piraten stammten vor allem aus dem Norden Afrikas und suchten häufig Zuflucht in Cabrera. Aus diesem Grund wurde der lokale Wehrturm an der Küste Santanyís errichtet. Auch die Bevölkerung der Gemeinde schützte sich mit dem Bau einer Stadtmauer im Jahr 1531 vor Angriffen; das alte Stadttor Porta Murada ist gemeinsam mit seinem Turm aus dem 16. Jahrhundert das letzte Überbleibsel der ehemaligen Stadtmauer.

5 DINGE, DIE IN PORTOPETRO UND UMGEBUNG EIN ABSOLUTES MUSS SIND

  • Die kleinen Buchten rund um Portopetro erkunden;
  • Einen Spaziergang durch den Naturpark Mondragó machen;
  • In einem der zahlreichen Restaurants im Hafen von Portopetro zu Mittag oder Abend essen;
  • Die Altstadt von Santanyí erkunden;
  • Der Käserei Can Grimalt in Llombards einen Besuch abstatten.